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Franken, die 2. im Jahr 2017

 

 

Ein Wochenendurlaub im April sollte unseren Freunden Ulli und Udo zeigen, wie schön es doch in Franken ist.

 

Hierzu haben wir Nordheim als Standpunkt gewählt und es hätte nicht besser sein können. Kleine Wanderungen nach Sommerach und Volkach haben den beiden „Franken-Neulingen“ diese landschaftlich und kulinarische Gegend näher gebracht.

 

 

Im Juli dann hat uns schon wieder das „Franken-Fieber“ gepackt und da es im Sommer in Nordheim doch recht turbulent zugeht, haben wir uns diesmal in Fahr auf der Wiese häuslich eingerichtet und waren nach diesen wunderschönen Tagen gestärkt wie selten bei einem Kurztrip.

 

Das ging am Freitag schon los. Das Wetter und die Wiese haben geradezu zum sonnenbaden eingeladen. Abgelöst wurden diese faulen Stunden von einem kurzen Gang zum Weingut Kirch, wo wir nicht nur eine Weinprobe unternahmen sondern auch kräftig eingekauft haben. Der heimische Grill bot uns dann ein wunderbares Abendessen und diesen herrlichen Tag kann man dann nur bei einem (oder 2) Glas Wein ausklingen lassen.

 

Den Samstag wollten wir dann ein wenig aktiver werden und schon gleich gegen 9.00 Uhr in der Früh stehen wir mit Wanderschuhen fertig da. Durch die Weinberge ging es nach Volkach. Dieser beliebte Weinort ist auch stets mit Ausflüglern aller Art gut besucht. Leider hat unser „Main-Wein“ noch geschlossen, aber dafür entdecken wir ein wirklich liebevoll ausgestattetes und mit ausgefallenen Accessoires bestücktes Geschäft. Wir können nicht widerstehen und erstehen ein apartes und perfekt zur Einrichtung unserer Tochter passendes Geschenk.

 

Am Mainkanal entlang wandern wir weiter nach Sommerach und sehen schon am Ortsbeginn, dass hier das alljährliche Weinfest stattfindet. Nur beginnt es noch nicht um die Mittagszeit sondern viel später. Das finden wir schade, wollen aber nicht noch ein paar Stunden warten. Im Gasthof Schwanen werden wir dann gut verköstigt.

 

Die Winzergenossenschaft hat trotz Fest geöffnet und hier legen wir wie üblich einen kleinen Stopp ein. Der weitere Weg führt erneut durch die Weinberge hinüber nach Nordheim und hier sehen wir selbst, wie trubelig es auf dem Wohnmobil Stellplatz zugeht. Die Fähre bringt uns nach Escherndorf und drüben hinterm Berg liegt dann wieder Fahr. Den Hügel bezwingen wir nun auch noch, erneut müssen wir mit der kleinen Fähre übersetzen und sind nach ca. 20 km Wanderung platt wieder am Wohnmobil und relaxen den Rest des Tages genüsslich im Liegestuhl.

 

Vom Sonntag gibt es leider keine Bilder, haben wir doch irgendwie vergessen, vor lauter Radhinweisschildern nach Schweinfurt uns fotografisch zu betätigen. Irgendwo unterwegs haben wir ein Schild übersehen und haben dadurch einen Riesenumweg nach Schweinfurt gemacht und dort angekommen, waren wir etwas ungehalten über unsere eigene Unfähigkeit, Schilder richtig zu lesen.

 

Am frühen Nachmittag waren wir dann wieder am Wohnmobil und haben die erste „Unterwegs – Pizza“ auf unserem Grill ausprobiert. Ergebnis: sehr gut gelungen und schmackhaft.

 

Lindach hat uns schon immer interessiert. Das Schild.......

 

verheißt doch wirklich gutes. Doch zuerst einmal müssen wir den Berg hinauf tüchtig strampeln und keuchend kommen wir bei einer kleinen Feldkapelle an. Das ist aber auch schon das einzig paradiesische. Der kleine Ort macht einen derart verschlafenen Eindruck und zu sehen gibt es absolut nichts.

 

Über Kolitzheim und Zeilitzheim gelangen wir dann nach Volkach. Der Radweg zwischen den beiden Orten führt wunderschön durch einen Wald und gestaltet sich sehr abwechslungsreich.

 

Inzwischen ist es fast Mittagszeit und wir können schon im Main-Wein einkehren. Im Fenster sitzend betrachten wir das rege Treiben im Örtchen. Wie von selbst fliegt das Rad dann wieder nach Fahr zurück und das Mittagessen im Gasthaus Hirschen haben wir uns dann auch verdient.

 

Leider fängt es am späten Nachmittag an zu regnen und wir müssen den Rest des Tages drinnen verbringen.

 

Die Heimfahrt am Dienstag war dann recht unerfreulich, denn unweit von Würzburg ist uns plötzlich die Eingangstreppe herausgefallen und ließ sich nur mit Tricks und Gewalt wieder fixieren. Jedoch die zuvorkommende Belegschaft bei Phoenix hat uns noch am Nachmittag eine neue Elektronik mit Steuergerät eingebaut, was diesen Wochenendausflug um weit über 600 Euro verteuert hat. Aber wir sind hoffentlich vor weiteren bösen Treppenüberraschungen sicher.

 

Schee war’s trotzdem.