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Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

Am Uferrand des Kinabalu-Flusses
Am Uferrand des Kinabalu-Flusses

 

Teil 3

 

 13. – 16. März 2017

 

Das Sepilok Orang-Utan-Rehabilitationszentrum können wir von unserem Hotel aus zu Fuß erreichen.

 

Es nur ein kurzer Fußmarsch dorthin und mit einer Diashow beginnt der Besuch und die Bilder sind wirklich interessant und ansprechend. Man könnte glatt so ein Äffchen knuddeln.

 

Um 10.00 Uhr gibt es eine große Fütterung, nur leider scheinen die Orang Utans keinen Hunger zu haben, es erscheint nämlich keiner. Dafür sehen wir einen dieser Prachtburschen direkt vor uns auf einem Geländer sitzen.

 

 

Na schön, am Nachmittag haben wir erneut die Gelegenheit und die nutzen wir auch. Dazwischen relaxen wir aber ein wenig am Pool. Urlaub muss ja schließlich auch sein.

 

 

Um 15.00 Uhr finden wir uns wieder im Reha-Zentrum ein und diesmal sind die Affen gewillt, sich auch dem Publikum zu zeigen. Wie schön! Orang Utans haben eine Lebenserwartung von ca. 35 Jahren, männliche Tiere werden bis 100 kg schwer, sind mit 15 Jahren geschlechtsreif, die Weibchen schon mit 7 Jahren. Sie sind ausnahmslos Vegetarier und brauchen eine Lebensfläche von ca. 5 Fußballfeldern.

 

 

Heute essen wir gegenüber dem Hotel in einem anderen Resort, aber es ist preislich auch nicht geringer, dafür etwas komfortabler.

 

 

Am Morgen des 14. März haben wir vor Abfahrt noch Gelegenheit, gegenüber den Orang Utan Reha Zentrum das Sun Bear Conservation Centre zu besichtigen, das sich der Rettung der kleinsten Bärenart dieser Welt verschrieben hat.

 

Und tatsächlich, einige dieser niedlichen Tiere zeigen sich, sind aber auch relativ scheu und posieren nicht vor unseren Kameras.

 

 

Wir machen nochmals Pause unterwegs und essen leckeres Roti-Brot.

 

Wir fahren nicht weit und sind nach einer knappen Stunde Fahrt am Kinabatangan River angelangt. Dort sind wir in Bungalows mitten im Wald in einer herrlichen Umgebung untergebracht. Die Makaken Affen sind frech wie Oskar und hüpfen überall herum. Ich hab sogar ein wenig Angst vor ihnen.

 

 

Wir beziehen einen Holzbungalow mit ganz neuen sanitären Anlagen. Ein Kleiderhaken, Schrank oder Handtuchhalter hingegen fehlen. Na ja, macht ja auch nichts.

 

Von 16.00 – 18.00 Uhr fahren wir mit einem Boot über den Fluss, wir sehen Nasenaffen, Orang Utans, Makaken, Vögel, jedoch meist nur von weitem in den Bäumen.

 

 

Unser Abendessen ist hier eingeschlossen, denn ringsum sind weder ein Dorf noch eine andere Einrichtung und rechtschaffen müde fallen wir auch ins Holzhaus-Bett.

 

Überall wimmelt es von Affen und in der Nacht turnen sie auf unserem Dach herum.

 

 

Nun ja, es heißt, dass morgens die Tiere aktiver seien und so stehen wir schon um 5.15 Uhr auf, um von 6.00 – 8.00 Uhr eine weitere Bootsfahrt zu unternehmen. Sooo ganz erfolgreich war es nicht, wir sehen natürlich Makaken, Nashornvögel, Hornbills. In der Weite gleitet ein Krokodil im Fluss entlang.

 

 

Zurück in der Lodge jagen mich 3 freche Affen, mein Schrei hallt durch den Wald. Dafür gibt’s zum Frühstück leckeres Roti (das Fladenbrot). Wir entdecken, dass es in der Nähe doch ein Dorf gibt, aber sonst ist weit und breit nichts zu entdecken und zu unternehmen.

 

 

Bis 16.00 Uhr bleiben wir in der Lodge, vertreiben uns die Zeit.

 

Am Nachmittag setzen wir uns erneut ins Boot, die Sonne brennt gewaltig, zu sehen gibt es genau die gleichen Tiere wie heute Morgen, Nasenaffen, Hornbill-Vögel und ein weiteres Krokodil.

 

Auch heute essen wir wieder in der Lodge und eine sehr symphatische und lebensfrohe Bedienung namens Kiko, die so herzlich und gewinnend lacht, lädt uns zum Tanz nach dem Essen ein. Na klar, wir machen mit und tanzen „Pocho Pocho“. Wolfgang wirbelt sie herum, mir wollen die Drehungen nicht ganz gelingen, aber Spaß hat es gemacht.

 

 

Bei strahlender Sonne verlassen wir dieses ansprechende Dschungel Resort um 8.30 Uhr in der Früh, haben eine längere Busfahrt vor uns, die überwiegend durch Palmöl Plantagen führt, die auf Kosten des Regenwaldes entstehen.

 

Gegen Mittag stoppen wir auf einem Obstmarkt, unweit später bei Sabah Tea Garden, der einzigen Tee-Plantage in Sabah, auf der aufgrund der klimatischen Verhältnisse das ganze Jahr Tee gepflückt werden kann. Wir kosten den Tee, wir kaufen den Tee natürlich auch. Mitbringsel von geringem Gewicht geht gerade noch.

 

 

 

 

5 Minuten später an einem Fluss können wir uns alle von Fischen die Füße massieren lassen, die knabbern nicht etwa in einem Becken an uns herum, nein, richtig große Tiere im Fluss bearbeiten uns. Igitt!!

 

 

Wir nähern uns dem Kinabalu Nationalpark und dessen Zentrum, der Stadt Kundasang, die schon etwas höher liegt und über riesige Gemüsefelder verfügt, deren Gemüse nicht nur an Marktständen zu erstehen ist sondern überall in Borneo verkauft wird.

 

Der Mount Kinabalu mit 4.095 m Höhe ist von unserem Hotel aus sehr schön zu sehen und irgendwie fühlen wir uns in der auch etwas frischeren Luft wie im Alpenvorland.

 

Wir schauen uns noch etwas das ganztägige Marktgeschehen an, essen im Hotel zu Abend und da es in dieser Höhe auch frisch wird, verziehen wir uns bald in die Betten.

 

 

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