Aktuelles

Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

 

Teil 4

 

 

17. – 21. März 2017

 

 

Da eine malaysische Gruppe sich für heute das Bergsteigen auserkoren hat und voller Vorfreude ist, geht es auch schon um 7.00 Uhr recht lautstark im Hotel zu. Um diese Zeit ist der Berg noch vollkommen wolkenfrei, eine Stunde später schon nicht mehr.

 

Da ich kein Panoramabild erstellen konnte, habe ich den Berg von links nach recht fotografiert.

 

 

Vor der Abfahrt haben wir noch ein paar Stunden Zeit und diese nutzen wir nach dem bisher schlechtesten Frühstück, um uns nochmals auf dem Markt umzusehen.

 

 

Den knapp 6 km entfernten Kinabalu-Nationalpark erreichen wir mit unserem Bus und Omar (unser Guide, der mit wechselnden Buffs auf dem Kopf) macht mit dem lauffesten Teil unserer Gruppe eine etwa 2-stündige Tour durch den Park.

 

Ein schmaler Trampelpfad führt uns meist durch das Gelände, am höchsten Punkt gibt es eine Aussichtsfläche, die jedoch heute vollkommen in Wolken verhüllt ist.

 

Ein kleiner botanischer Garten schließt sich an das Visitor Centre an und nachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben, sind wir nach 2 Stunden Busfahrt in der Stadt Kota Kinabalu, wo wir vor wenigen Tagen mit dem Flugzeug zwischengelandet sind.

 

 

Es ist bereits dämmerig, als wir uns nach dem Einchecken im wirklich sehr ansprechenden und zentral gelegenen Hotel zusammen mit Jutta auf den Weg machen, die uns den Nachtmarkt, der sich vor Essensständen nicht retten kann, führt. Dort verlieren wir uns natürlich und durchforsten erst einmal alles, was es hier zu sehen gibt.

 

Den Teil der Souvenirbuden lassen wir ganz schnell hinter uns, regt sich doch unser Magen und in einem weiter hinten gelegenen Teil des Marktes ist es etwas ruhiger und wir kriegen einen fantastisch guten Rabbit Fish gegrillt. Wolfgang legt noch ein paar Prawns dazu (war ja klar).

 

Nachdem wir rundum satt sind, können wir das nächtliche Markttreiben auch noch genießen, das bei ein paar in Fett gebackenen Bananenstückchen sein Ende findet.

 

 

Am nächsten Tag, dem 18. März, haben wir noch den Vormittag Zeit in der Stadt und laufen nach dem Frühstück hinunter zum Meer, um der Fischauktion zuzusehen. Ein wenig eklig ist es schon, dennoch faszinierend, wie die Fischverkäufe gehandhabt werden, aber wir lassen hier die Bilder sprechen.

 

Die ganze Strandstraße entlang wollen wir uns noch informieren, was Koto Kinabalu noch zu bieten hat. Da die Stadt im 2. Weltkrieg durch Japaner völlig zerstört wurde, hat man sie in den Jahren danach schachbrettartig wieder aufgebaut und nach dem Besuch eines wirklich nicht interessanten Einkaufszentrums ist unsere Zeit auch schon um. Immerhin erstehen wir ein paar preiswerte Lesebrillen.

 

 

 

Um 13.00 Uhr geht es auf zur letzten Etappe ins Beringgis Beach Resort, das von Kota Kinabalu knapp eine Stunde entfernt liegt. Die Dschungelabenteuer sind passé, hier wird relaxen groß geschrieben.

 

Ein schönes Zimmer mit Balkon im 1. Stock eines der Häuser dieser Anlage erwartet uns, ein gepflegter Garten umgibt das Gelände, zwischen Lobby und Restaurant am Strand wartet ein kleiner Pool auf uns. Hier können wir uns sehr wohl fühlen für den Rest der Zeit.

 

 

Gegenüber dem Hotel gibt es ein kleines Restaurant, das wir dem Essen in der Anlage vorziehen und es schmeckt auch gut. Positiv dagegen ist, dass die Happy Hour von 14.00 – 20.00 Uhr dauert und die Cocktails nicht nur schmackhaft sondern auch sehr preisgünstig sind, genau wie das Bier.

 

 

Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet wartet am nächsten Morgen, allerdings ist das Resort so gut besucht, dass es schon beim Frühstück Platzmangel gibt und wir besser früher oder später gekommen wären.

 

Ein Strandspaziergang, der knapp 2 Stunden dauert, schwimmen und relaxen am Pool, dazwischen immer wieder mal Besuch der Standbar, machen diesen Tag herrlich entspannt und wir genießen es, völlig ohne Termine den Tag zu verbringen.

 

 

Heimwärts geht es dann am 21. März nach einer nochmaligen Strandwanderung, einem Bad im Pool und dann müssen wir gegen Mittag halt doch los.

 

Das Einchecken am Flughafen Kota Kinabalu ist nicht ganz einfach, denn bis Kuala Lumpur fliegen wir mit Malaysia Airlines, danach mit Etihad nach Abu Dhabi und weiter nach Frankfurt.

 

Da wir in Kuala Lumpur nur 1,5 Std. Aufenthalt haben, das ganze Prozedere mit Ausreisen-Einreisen-Ausreisen zu zeitaufwändig wäre, wird unser Gepäck gleich durchgecheckt. Das Personal am Counter ist ein wenig überfordert und wir können nur hoffen, dass in Frankfurt unsere Koffer auch ankommen.

 

 

2.15 Stunden und 1.650 km später sind wir in Kuala Lumpur, das Flughafen-Bähnchen bringt uns zum Internation Terminal und

 

7 Stunden und 5.675 km später sind wir schon in Abu Dhabi, von dort aus geht es nach 3 Stunden Aufenthalt und

 

7 Stunden und 5.150 km landen wir am frühen Morgen des 22. März gut wieder in Frankfurt und unsere Koffer sind auch schon da.

 

 

Fazit:

 

Regenwald, Dschungel, Tiere waren ein Erlebnis

 

Hotels und Lodges gut bis sehr gut

 

Jutta hat die Gruppe mit Souveränität, Gelassenheit und Wissen durch die Wochen begleitet. Dafür ein herzliches Danke Schön.

 

Meine Kamera hat das Zeitliche gesegnet. Sie konnte zum Leben erweckt werden, aber eine 2. Kamera, eine Panasonic Lumix TZ 61 wurde angeschafft, damit derartige Pannen nicht wieder vorkommen.

 

Eine weitere Reise mit dem von uns gewählten Veranstalter ist nicht auszuschließen.