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Wir waren ein paar Tage in Marokko

Mit etwas Verspätung!!

 

Reisebericht Schottland ist fertig.

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Es gilt einen reinen Fahrttag hinter uns zu bringen, der in Batu, der Apfelstadt endet.

Solche Tage dienen immer dazu, etwas neues zu lernen und zu erfahren. So ist Surabaja die Hauptstadt Ostjavas, Garuda ein Fabeltier, aber auch das Reittier von Gott Visnu, Rambutan ein Litschi-Frucht und eine Lehrerin verdient ca. 80 Euro im Monat.

Nicht nur Reisfelder sondern auch unzählige Reklametafeln, oft in überdimensionaler Größe begleiten uns auf der Fahrt.

 

Für diese Nacht sind wir in einem wunderschönen Hotelkomplex untergebracht, der uns aber wenig nutzt, weil es regnet, Wolfgang gehts schlecht, die Massage ist unter Durchschnitt, das Essen ebenso, das Wasser im Pool recht frisch, das Frühstücksbuffet für Wolf uninteressant, also nichts wie weiter.

 

Ostjava wird geprägt von tropischen Landschaften, zerklüfteten Felsen, dies ist Java sozusagen im "Rohzustand". Am wildesten gibt sich die Gegend um den Mount Bromo, der mit 2.330 m zwar der kleinste, aber der bekannteste der drei Vulkane ist, die sich aus dem Krater des großen Tengger Vulkansmassivs erheben.

 

Mount Bromo heisst auch das Etappenziel. Gegen Mittag erreichen wir die Ortschaft Sukupura, steigen hier auf kleine Busse um, das die Strassenverhältnisse nicht für unser Gefährt geeignet sind. Auf uns wartet eine nette Lodge, einfach, aber hübsch, eine warme Suppe, es ist kühl hier oben, es nieselt und alles ist voller Wolken.

 

 

Zu Fuss geht es nun den Bromo hinauf. Zunächst sehen wir gar nichts, es ist kühl, alles voller Wolken. Wir gelangen zu einer Art Hochplateau, nur schwarzer Sand, sieht eher nach Dünen aus. Nach wenigen 100 m wieder Vegetation, kleine weiße Blumen, Grasbüschel, einige Bäume, geradeaus ein Hindu-Tempelchen, dahinter der Berg Batok, links davon der Bromo.

 

Wir laufen nun über Lava Felder, an deren Ende sich eine steil nach oben ragende Treppe befindet, die es zu erklimmen gilt, denn sie führt geradewegs zum Bromo. Insgesamt ein steiler Auf- und Abstieg. Stufen hab ich nicht gezählt, aber wir sind oben und schauen genau hinab in den rauchenden Schlund. Mit dem Wind und den Wolken ist es zu diese Minute perfekt, denn wir sehen hinunter in den klaffenden Schlot und es dampft gewaltig. Nach 15 Minuten hat sich das Bild bereits geändert, Schwefelschwaden steigen in unsere Nasen, es ist derartig viel Dampf um uns herum, daß man den Schlund nicht mehr sehen kann und wir wieder absteigen.

Dafür sind jetzt die anderen Wolken weg und wir haben einen herrlichen Rundumblick. Das Wetter ist hier total unzuverlässig und ändert sich von Minute zu Minute.

Nach 3 Stunden wandern sind wir zurück und langsam setzt die Dämmerung ein, aber wir sitzen ja gemütlich in unserem Holzhäuschen.

 

Das erste Foto dieses Tages sagt es überdeutlich! Wir haben für 4.00 Uhr MORGENS! Jeeps gebucht, die uns zum Sonnenaufgang hinauf in das Tengger Massiv bringen sollen. Aber es regnet und ist total wolkig.

Über Stock und Stein geht die halsbrecherische Fahrt nach oben, wir werden ordentlich durchgeschüttelt, es regnet weiter, als wir eine Aussichtsplattform erreichen. Es regnet, wir warten auf den Sonnenaufgang, es regnet, wir haben dunstige und wolkige Sicht, nichts mehr zu machen, es regnet. 

Gegen 5.30 genehmigen wir uns einen heissen Tee in einer Bude etwas unterhalb der Plattform, ein Raunen geht durch die Reihen, daß es aufklart. Also nichts wie wieder rauf, aber die Sicht ist weiterhin mager.

 

 

Mit kleinen (sexy) Bussen fahren wir nach einem guten Frühstück wieder hinunter nach Sukapura, wo unser Bus auf uns wartet. Das Tal hier ist sehr fruchtbar, es werden Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl und Mais angebaut, die Strasse ist gesäumt von Daturas.

Ab Probolinggo fahren wir ständig am Meer entlang bis nach Banjuwangi, einem kleinen Fährhafen, wo wir nach einer kurzen Wartezeit etwa 30 Minuten bis nach Bali übersetzen.

 

 

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