auf das Bild klicken, um zur Fotogalerie zu kommen
auf das Bild klicken, um zur Fotogalerie zu kommen

Um 6.15 Uhr in der Früh erreichen wir Samsi, einen Vorort von Bangkok und steigen hier einigermaßen ausgeruht aus.

Unser Formel 1 Spezialist Sit wartet schon auf uns und bringt uns in 5-stündiger Fahrt zu einer Anlegestelle für eine Fähre auf die Insel.

 

Schon mal was von Koh Chang gehört ? Phuket, Krabi, Koh Samui ja, aber Koh Chang?

Koh - Insel

Chang - Elefant

Koh Chang ist die zweitgrößte Insel Thailands, liegt ganz am Ostrand des Landes und etwa 70 % der Fläche der Insel besteht noch aus Regenwald.

 

Heute unternehmen wir nicht mehr viel, lassen uns eine wirklich gute Massage geben, baden im Meer und genießen es, abends einen guten Fisch zu essen.

Für Wolfgang steht am Vormittag eine Schnorcheltour auf dem Programm, ich werde einen ausgiebigen Strandspaziergang machen und das Hotel inspizieren. Ein monsunartiger Regenguß von knapp 2 Stunden macht alle Aktivitäten zunichte und ich muß mir die Zeit am Pool unter dem Dach vertreiben.

Aber am Nachmittag wird es wieder schön, obwohl die Sonne sich nur selten blicken lässt.

Neben dem Hotel gibt es ein sehr nettes Strandrestaurant, das von nun an unser "Stammlokal" wird, denn hier gibt es Frühstück, appetitliches Essen oder nur ein Chang (Bier).

 

Der Strand


vor

 

dem Hotel

Für heute haben wir eine Inselerkundung geplant. Wir mieten Roller und starten in Richtung Süden auf der Westseite der Insel. Wie man auf der Karte ersehen kann, ist es nicht möglich, die Insel zu umrunden, an der Südspitze treffen die Straßen nicht aufeinander. Wir müssen also auf gleichem Weg wieder zurück.

 

Die Fahrt macht sehr viel Spaß, ist doch die Straße kurvig ohne Ende und es geht meistens steil bergauf oder bergab, wir haben so etwas wie Achterbahn-Feeling.

 

Wir halten an verschiedenen Aussichtspunkten, am Südende hört die Straße bei einem Resort auf, für das wir Eintritt zahlen sollten. Wir kehren um, schwimmen am Lonely Beach, der nicht sehr einsam ist, fahren in ein Fischerdorf und sind am Nachmittag wieder im Hotel zurück.

Die Ostseite der Insel wird heute abgefahren. Weit weniger bebaut, kaum Strände, dafür aber eine breite und relativ gerade Straße. 

 

Auch heute fahren wir wieder ganz in den Süden der Insel, die Straße teilt sich jedoch und wir nehmen erst den westlichen Teil unter die Räder. Die Straße endet in einem Feldweg bei einem ungepflegten und einsamen Resort. Wir erkunden auf Feldwegen weitere Strandzugänge, aber alles ist nicht nach unserem Geschmack und die Behausungen, die sich hier großartig „Resort“ nennen, liegen am Ende der Welt und sind nur Hütten.

 

Danach nehmen wir die andere Abzweigung in Angriff, die auch wie schon öfter im Nirwana endet. Aber in diesem Fall in einem Dorf, wie wir es so noch nicht gesehen haben. Alles ein einziger Dreck- und Durcheinanderhaufen, mittendrin eine Tafel „Deutsch-thailändische Küche – saubillig“. Wer sollte sich jemals hierher verirren, um was zu essen ?

 

Es gibt noch einen letzten kleinen Abzweig, der natürlich auch in Schotter endet und dann ganz steil abfällt. Prompt falle ich mit dem Roller hin, verzichte dann auf die Weiterfahrt. Sicher gibt es dort unten nur ein weiteres Gammel-Resort und sonst nichts.

 

 

Wehmut


am letzten

 

Abend

 

Die abendliche

 

Feuerschau –

 

heute zum letzten

 

Mal

zurück zu Teil 3                                                              Zurück zu Reisen Asien