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Was lange währt

Reisebericht

Norddeutschland 2021

und

Husum 2021

 

sind fertig.

 

Gleich nach dem Frühstück verlassen wir den Platz, um im benachbarten Edewecht bei Meica einzukaufen. Auch hier werden wir angemeckert, wir können nicht am Straßenrand parken, die LKW’s kämen nicht an uns vorbei. Ja sag mal.

 

Dann ist hinter Friesoythe auch noch die B 401 gesperrt, wir fahren einen großen Umweg über die Dörfer, um dann festzustellen, dass der Platz in Esterwegen auch noch gesperrt ist. Ach, wir haben ja nur Pech.

 

Der Platz in Lorup sagt uns nicht zu.

 

Was nun? Zurück nach Friesoythe, auf die B 72 und bei „Soesteheim“, einer Freizeit- und Bildungsstätte finden wir einen Platz.

 

Eine tolle Wiese direkt am Flüsschen Soeste, viel Platz, hier bleiben wir, melden uns auch gleich an der angegebenen Telefon Nummer an. Inspektion des Sanitärbereiches ist mit sehr gut bewertet. Blitzsauber sind die Toiletten und Duschen. Ein Platz für unseren Geschmack.

 

 

Nach einem späten Mittagssnack geht es mit den Rädern auf Nebenstraßen nach Friesoythe zum Eissalon. Wolfgang möchte ja schließlich seinen geliebten Ferrerobecher.

 

Setzen dürfen wir uns, bestellen müssen wir direkt am Tresen, das Eis wird dann in Einmal-Plastikbechern direkt über die Theke gereicht. Es schmeckt natürlich sehr gut, sieht aber optisch nicht so ansprechend aus.

 

 

Nach einer ausgiebigen Dusche mit herrlich warmem Wasser steht eine Radtour zur Thülsfelder Talsperre an. Die Wege sind gut beschildert, wir können uns gar nicht verfahren. Vorbei geht es an einem Erlebnispark und nach guten 11 km stehen wir schon am Nordrand der Talsperre.

 

Ganz klar, dass wir den See noch umrunden. Gut, dass mehr Wanderer als Radfahrer unterwegs sind, was mich erstaunt. Das Westufer wird gesäumt von Feld und Wald, am Ostufer geht es lebhafter zu. Campingplatz, Restaurant, ein kleiner Badestrand. Im Strandrestaurant Dittrich essen wir zu Mittag und fahren dann ab dem Nordufer auf gleichem Weg zurück. Der Wind ist frisch, obgleich die Sonne scheint.

 

 

Unsere erste Komoot Fahrradtour steht am nächsten Tag auf dem Plan, wird jedoch gleich vereitelt durch die Tatsache, dass Wolfgangs Hinterrad am Fahrrad klemmt und er das nicht richtig reparieren kann. Ich disponiere inzwischen die Rad- zur Wandertour um, aber dann geht es doch irgendwie.

 

Das Rad fährt sich dennoch schwer, weil die Bremse das Rad blockiert und wir wollen schon umdrehen, als ein Plastikdeckel auf dem Radweg liegt und Wolfgang diesen ganz geschickt zwischen Rad und Bremse klemmt und das Rad dann wieder wie geschmiert läuft.

 

 

In Bösel versagt dann Komoot zum 1. Mal, wir schaffen es nicht, wieder auf den Weg zu kommen und fahren ca. 2 Mal mit der Kirch ums Dorf durch Bösel, um dann doch noch auf den richtigen Weg zu kommen. Wir fahren durch herrliche Ammerländer Landschaft, um in Edewechterdamm dann das Navi auszuschalten. Ab hier kennen wir uns schließlich aus.

 

Im Nachhinein war das „Verfahrspiel“ unser Versagen, denn Komoot weist auch auf interessante Punkte unterwegs hin. Das haben wir aber erst später in Erfahrung gebracht. Nun, einige km zusätzlich schaden ja nicht.

 

beim späten Mittagessen im Chinarestaurant endet unsere Radtour
beim späten Mittagessen im Chinarestaurant endet unsere Radtour

 

Auf dem offiziellen Stellplatz beim Aqua-Ferrum entsorgen wir noch, kaufen ein und sind gegen Mittag in Scharrel. Auch hier benötigen wir wieder einen negativen Test.

 

Die Räder werden erneut flott gemacht, wir fahren ins 4 km entfernte Ramsloh zur Saterland Apotheke, die natürlich ganz am anderen Ende des Dorfes liegt und die Dörfer hier sind ganz schön langgezogen. Das Testpersonal ist schon weg, man verweist uns auf den nahegelegenen Supermarkt, dort steht ein Zelt. Wir können sofort den Test machen, nutzen die Wartezeit, um hinüber nach Strücklingen zu fahren, um uns dem Womo-Park „Sagter-Ems“ anzusehen. Schöne Plätze, aber das Ganze hat eher Campingplatzcharakter. Rezeption, Mittagspause, Schilder überall – da ist es in Scharrel weit gemütlicher. Den restlichen Nachmittag verbringen wir wieder im Liegestuhl.

 

 

Bei Komoot suchen wir uns wieder eine Radtour heraus, erweitern diese, fahren am Ende wieder über Ramsloh zurück, weil es dort einen Lidl gibt.

 

 

Mit dem Wetter haben wir es bislang wirklich gut getroffen, die Liegestühle kommen auch heute wieder zum Einsatz und am Abend lassen wir uns das Essen im Dorfkrug-Wok schmecken.

 

 

Das heutige Ziel ist Barßel. Ähnlich wie gestern geht der Radweg über Kamperfehn und dann am Elisabethfehn Kanal entlang und gleichnamigem Ort nach Barßel, wo direkt am Ortseingang die 1892 errichtete Ebkenssche Windmühle steht.

 

 

Nach Stärkung an einer heißen Mittagstheke stöbern wir ein wenig durch die Geschäfte es Ortes, schauen uns den voll belegten Womo-Platz an, fahren einen Teil der Straße entlang und dann durch die Felder wieder zurück. Am Hollensee geraten wir mit den Rädern aneinander, stürzen, aber wir kommen mit dem Schrecken und vielen blauen Flecken davon.


Tags darauf führt uns der Weg nach Uplengen-Remels, aber da um 11.30 Uhr schon 31° auf dem Thermometer stehen, bleibt das Rad in der Garage und wir auf dem Liegestuhl.

 

 

Ein Stückchen rücken wir noch nach Norden. Vor Aurich gibt es eine größere Umleitung, die wievielte eigentlich in diesem Urlaub?

Wer kennt schon  Blomberg, denken wir. Als wir hinter Aurich ins nun zugegebenermaßen nicht mehr südliche Ostfriesland abbiegen, in das Dörfchen zwischen Dollart und Jadebusen einbiegen, sind wir regelrecht erstaunt. Der Stellplatz in Blomberg ist überraschend gut besucht und wir werden gleich vom „Platzhirsch“ abgefangen.

 

 

Wir laufen am Nachmittag, denn es wird für das Fahrrad zu windig.

 

Komoot bietet auch einen schönen Weg an, aber als wir fast 2 km durch hohes Gras entlang eines Kanals laufen, geben wir auf und stoßen dann ganz zufällig auf den „Holtriem-Wanderweg“, gleichzeitig auch Radweg, dem entlang wir dann zurück nach Blomberg folgen.

Die Nacht darauf hat es gewittert und gewaltig geregnet, eine erhebliche Abkühlung erwartet uns heute.

 

Pünktlich zum Frühstück hört es auf zu regnen, weil aber der Wind sehr heftig weht, entschließen wir uns wieder zu laufen.

 

Der Holtriem-Wanderweg in die andere Richtung bietet sich an und wir machen uns sogar Notizen, verpassen aber bereits die 2. Abzweigung (leider war auch kein Hinweisschild da) und landen dann irgendwo in den Weiten des südlichen Ostfrieslandes. Es gibt unendlich viele Wege und kleine Straßen, weil überall verstreut Höfe und Häuser stehen. Zum Laufen ist das fast langweilig, alles sieht gleich aus und so sind wir zu Mittag auch schon wieder zurück.

 

Heute ist es zu kühl zum draußen sitzen und so legen wir einen Lesenachmittag ein.

 

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