Aktuelles

 

Es war bunt und fremdländisch

INDIEN - Nord

und

INDIEN - Süd

 

 

Bald starten wir wieder

Bleibt dran!

 

Jetzt geht’s

 

los!


Die neue

 

Freiheit

 

ruft!

 


-      Der Ruhestand


Weser und südliches Ostfriesland

 

6. Juni – 19. Juni 2011

Montag, 6. Juni 2011

 

ALLES IST NEU!

Alles ist anders.

WOLFGANG ist endlich im RUHESTAND!

Wir können jetzt fahren, wann wir wollen.

Wir fahren um 11.20 Uhr bei 26° los.

Wir sind noch NIE Montags um 11.20 losgefahren.

Alles ist anders.

Wir haben vergessen, die Spülmaschine auszumachen. Das haben wir noch NIE vergessen.

 

Ohne Eile zuckeln wir nach Höxter, wobei kurz vorher mal wieder eine Baustelle ist und wir km-weit Umleitung fahren müssen. Die Hauptstraße in Höxter ist eine einzige Großbaustelle.

 

Wir kommen gegen 16.30 Uhr an, der Platz ist fast voll besetzt – wir sind ganz schön erstaunt. Wir gehen noch zum Bäcker und zum Metzger, aber draußen sitzen kann man dann nicht mehr, es fängt an zu regnen.

 

Dienstag, 7. Juni 2011

 

Heute Morgen regnet es nicht mehr, ist aber wolkig und sieht sehr regnerisch aus.

 

Wir joggen, aber es fällt uns total schwer –

wann haben wir das letzte Mal gejoggt ?

 

Heute steht eine Radtour nach Beverungen an, aber als wir gegen 11.00 Uhr dort sind, entscheiden wir uns, noch bis Bad Karlshafen zu fahren. Die Fahrt geht immer an der Weser entlang, vorbei an Feldern mit Mais, Raps und Getreide. Einige Ortschaften passieren wir, der Radweg ist schön eben, kaum Steigungen. In Herstelle müssen wir die Weser überqueren, ein kleiner Kahn als Fähre bringt uns hinüber.

 

Von dort aus ist es nicht mehr weit bis nach Bad Karlshafen, es gefällt uns aber nicht so sehr. Es macht den Eindruck eines alten verwaisten Staatsbades aus der Jahrhundertwende. Wir holen uns ein Frikadellenbrötchen, verdrücken das auf einer kalten Bank und fahren langsam wieder zurück, diesmal aber über eine Brücke.

Etwa 6 km vor Höxter in Wehren kehren wir ein in einem Biergarten – das schmeckt gut!

Mittwoch, 8. Juni 2011

 

Alles ist anders auf dieser Tour – der Fön ist kaputt!

 

Wir wollen losfahren – das Display im Armaturenbrett zeigt an „Motorschaden 248“. Wir ignorieren es, fahren aber mit ungutem Gefühl weiter. Alles ist anders!

Leider ist das Wetter diesig, kalt und wolkenverhangen. Es ändert sich auch die wenigen km bis Horn Bad-Meinberg nicht. Es regnet aber nicht und so sehen wir uns trotzdem die Externsteine an, kühle 14 ° sind aber nicht dazu angetan, hinaufzusteigen. Hier ziehen sich die Wolken sogar bis auf den Boden und wir laufen wie im dichten Nebel – nur ungemütlich.

Wir wollen nach Steinhagen zu Gerry Weber, brauchen Paniermehl und einen Fön. Auf der ganzen Strecke weder ein großer Supermarkt noch ein Elektroladen. In Bielefeld sehen wir dann einen Real-Markt, in dem wir alles einschließlich einer Bratwurst mit Pommes kriegen.

 

Motorschaden 248 meldet sich hartnäckig bei jedem Start und wir fahren nach einem Telefonat letztendlich nach Gütersloh in eine Iveco-Werkstatt. Wie oft wir hier aber nach dem Weg gefragt haben, wissen wir nicht mehr. Fazit – nächste Anschaffung ist ein Navi.

 

Man hat uns sofort und ohne Wartezeit drangenommen – ein Modul war defekt, das einen Geschwindigkeitsverlust bewirkt hätte. Nein danke, das hatten wir beim Conny schon mal, dass wir mit 50 km/h über die Autobahn gezuckelt sind.

Eine Stunde später und 400 Euro ärmer machen wir uns dann auf den Weg nach Steinhagen zu Gerry Weber. Die Shopping-Tour fällt aufgrund von Fehler 248 weit verhaltener aus als gedacht.

 

Harsewinkel soll das Übernachtungsziel sein – der Platz gefällt uns gar nicht. Bad Rothenfelde bietet am Freibad einen großen Parkplatz und ruhig verbringen wir hier eine Nacht.

 

Donnerstag, 9. Juni 2011

 

In Hilter a.TW. wartet ein weiteres Outlet auf uns, Rabe. Gut gekauft, sage ich nur.

Da wir von Höxter wegen der beiden Fabrikverkäufe einen gewaltigen Schlenker nach Westen gemacht haben, müssen wir diesen jetzt natürlich wieder nach Osten fahren, denn Petershagen, nördlich von Minden, soll heute unser Ziel sein.

 

Durch wunderschöne Landschaft mit Wiesen, Feldern und Alleen fahren wir durch den Teutoburger Wald und das Wiehengebirge, kommen an dem kleinen Örtchen Lintorf vorbei. Von weitem sehen wir schon wieder eine bekannte Firma, die Feinkost-Nahrungsmittel herstellt. So ein Fleischsalat zum Mittagessen wäre genau das Richtige, es gibt aber keinen Fabrikverkauf.

 

Da uns der Weg direkt an einem Friedhof vorbei führt, fragen wir den Friedhofswärter, ob wir Wasser tanken dürfen. Ganz freundlich ertönt es.“Ja sicher doch, dafür sind die Brunnen doch da“. So nett wie hier haben wir noch nie Wasser gebunkert.

 

In Petershagen finden wir den Stellplatz auch erst nach mehrmaligen Versuchen. Ein Navi muss her. Der Platz ist ja ganz nett, es haben 10 Womos Platz, man steht direkt neben einem Sportplatz, aber ruhig und zentrumsnah.

 

Wir laufen durch den Ort, der um die Mittagszeit noch ruhiger ist als sonst wahrscheinlich, erhalten im Touristenbüro eine Tüte mit Infomaterial gratis, das auf die vielen Mühlen und sonstigen Attraktionen hier in der Gegend hinweist.

Freitag, 10. Juni 2011

 

Die Sonne scheint schon, als wir heute morgen kurz vor 8.00 Uhr aufstehen. Wir frühstücken gemütlich, danach kaufen wir auf dem kleinen Markt Spargel, Erdbeeren und Kartoffeln.

 

Gegen 10.00 Uhr steigen wir aufs Rad, um die Mühlenroute abzufahren. Wir wollen einfach dem Zeichen nachfahren, irgendwo habe ich gelesen, sie sei 29 km lang.

Zuerst sehen wir kurz hinter Petershagen die Büschings Mühle, die auch am Mühlentag (Pfingstmontag) ihren Besuchern Kuchen und andere Leckereien bieten wird. Es handelt sich um eine Holland-Mühle, deren Schrotgang mit Wind oder  Dieselmotor betrieben werden kann.


 

Die Fahrt geht dann über ein Wehr hinüber auf die andere Seite der Weser. Gleich darauf sind wir in Lahe und sehen die Klostermühle eingebettet in ein Wohngebiet. Ebenfalls eine Holland-Mühle von 1876 mit Segelflügeln und Windrose anstelle einer abgebrannten Wassermühle.

 

Ein schöner Radweg führt uns über Felder, Dörfer und schon von weitem sehen wir die Windmühle Bierde. Dies ist eine hölzerne Achtkant-Mühle, ebenfalls Wall-Holland um 1802.

 

In Döhren nach dem Besuch der Wassermühle (eine noch funktionsfähige Sägemühle) verlieren wir kurzzeitig das Zeichen, weil hier Straßenbauarbeiten vorgenommen werden, finden es dann aber bei der Windmühle Heimsen wieder, auch hier sehen wir eine Holland-Mühle um 1873.

 

Inzwischen haben wir ja ziemlichen Hunger und ziemlichen Durst, aber die kleinen Dörfer, Wolfgang meint, es sind eigentlich nur Weiler, bieten rein gar nichts. Wunderschöne große Grundstücke, gepflegt und schöne Bauernanwesen sehen wir zu Hauf, aber die machen nicht satt.

Liebevoll gepflegtes Anwesen
Liebevoll gepflegtes Anwesen

Hinzu kommt auch, dass es mir langsam reicht, irgendwie strengt das Radfahren heute gewaltig an, trotzdem schauen wir uns auch noch die liebevoll angelegte und restaurierte Wassermühle Harrienstedt an.

 

Etwa 8 km vor Petershagen kommen wir zu Windmühle Großenheerse, die auch bewirtschaftet wird, aber jetzt sind wir so weit gefahren (ca. 42 km), jetzt schaffen wir die restlichen km bis zum Stellplatz auch noch.

 

Ganz schön k.o., aber mit gutem Gefühl, etwas getan zu haben, sind wir um 14.30 Uhr und nach 52 km wieder am Womo.

 

Samstag, 11. Juni 2011

 

Regen bis in die Morgenstunden, als wir aufstehen, scheint die Sonne, aber es ist kühl.

 

Heute steht eine Radtour nach Minden an. Das wird nicht so weit sein und wir können uns noch die Stadt ansehen. Bis wir zurückkommen, sind wir dann doch 30 km gefahren.

 

Die Fahrt geht eben immer an der Weser entlang und ist sehr schön zu fahren, kaum Radfahrer unterwegs.

 

In Minden fahren wir zuerst einmal zu Melitta-Werksverkauf, da es fast auf unserem Weg liegt. Parkplätze gibt es hier, als wollten hunderte einkaufen. Der Laden ist ganz nett, es gibt von der Lindt Schokolade bis zum Melitta-Filter alles, aber nicht zu Werksverkaufspreisen. Wir gehen wieder, könnten auf dem Rad sowieso nichts mitnehmen.

 

Die Stadt hat eine hübsche, belebte Fußgängerzone mit sehr schönen Häusern um die Jahrhundertwende. Wir sehen uns die Marienkirche an, an deren Hängen sogar Weinstöcke stehen, den Dom und in der Altstadt ist heute Stadtfest, d.h. es sind überall Ess- und Trinkbuden aufgebaut und uns kommt ein Weinstand aus Rheinhessen doch gerade recht. Wir trinken ein kleines Schöppchen, essen eine Bratwurst und radeln gemütlich zurück.

 

Der Platz hat sich sichtlich gefüllt, wir können noch schön draußen sitzen und genießen es, jetzt Zeit zu haben.

 

 

Sonntag, 12. Juni 2011

 

Weil das Wetter heute besonders schön ist und außerdem Sonntag, dazu noch Pfingsten, suchen wir uns eine weniger befahrene Route aus, nämlich die „Nat(o)ur – Route, die vorwiegend über Feld- und Waldwege verläuft und dennoch sehr kurzweilig ist, weil wir ein Biotop sehen, durch ein Dörfchen fahren, wo die Leute wie im Park wohnen, wieder an 2 Mühlen vorbeikommen, auf der Wegholmer Mühle befinden sich an den Windrädern gerade 2 Richtfestbäumchen, was lustig aussieht. Durch den Heisterholzer Wald sind wir nach 34 km wieder in Petershagen.

 

Nach einer kurzen Mittagspause überlegen wir, noch etwas zu unternehmen und fahren erneut nach Minden. Heute ist der Radweg voll mit Menschen – sind alle Radler an der Weser unterwegs? Fast macht es keinen Spaß, aber auf uns wartet ja ein Weinchen in Minden. Denkste! Das Stadtfest war nur gestern. Alternativ muss ein dickes Eis herhalten und danach geht’s dann wieder zurück.

 

Insgesamt sind wir heute 59 km gefahren, wir sind ein wenig platt und sinken ermattet in die Liegestühle.

 

Montag, 13. Juni 2011


Heute wollen wir es ruhig angehen lassen, es steht nur der 18. Mühlentag auf dem Programm. Hierfür haben wir uns die Büschings-Mühle und die Bierder Mühle ausgeguckt. Da der Mühlentag erst um 11.00 Uhr beginnt, haben wir genug Zeit und machen nach dem Frühstück erst mal einen Spaziergang durch ein Wohngebiet und dann durch die Felder.

 

Gegen 11.30 Uhr fahren wir die wenigen Meter bis zur Mühle. Es ist schon reichlich Betrieb, auch deshalb, weil hier ein Gottesdienst abgehalten wurde.

 

Toll sieht es aus, wenn sich die Mühlräder drehen. Die Mühle wurde 1810 von einem Holländer erbaut und wurde bis 1965 aktiv betrieben.

 

Heute gibt es allerlei leckeres, wir entscheiden uns für Matjes und Bratkartoffeln und es schmeckt vorzüglich. Als Nachtisch Butterkuchen und gut gestärkt geht es weiter zur nächsten Mühle, wo als Schmankerl eine schottische Volkstanzgruppe auftreten soll. Das ist aber erst für 15.00 Uhr geplant und so lange wollen wir auch nicht warten und fahren nach Petershagen zurück.

 

Ein bisschen faul von den letzten Tagen, haben wir heute nur schlappe 16 km geschafft und verbringen den ganzen Nachmittag im Liegestuhl, weil wir amüsante Bücher zu lesen haben.

 

 

Dienstag, 14. Juni 2011

 

Unser Streckenverlauf geht heute nach Ostfriesland, mit einem kleinen Umweg über Bremen, unserem seit Jahren beliebten Shopping-Ziel. Viel sei hier nicht zu berichten, einige Jeans einer bekannten Marke gelangen in unseren Besitz, im Outlet-Center Ochtrup gibt’s ein paar Schnäppchen, die bei mir ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht zaubern. Es lohnt sich!

 

Über Oldenburg kommen wir dann nach Ostrhauderfehn auf den schönen Womo-Stellplatz, der ausnahmsweise mal nicht voll ist und wir erhalten noch ein Plätzchen, weil es in dieser Baumecke wahrscheinlich keinen Sat-Empfang gibt.

 

Nett und zuvorkommend berät uns die Dame in der Touristen-Info, deckt uns mit Material und Radwanderkarten ein. Schade, dass wir nicht 2 Wochen bleiben können.

 

Eine kleine Erkundungsfahrt mit dem Rad muss dann noch sein, dabei entdecken wir ein Schnitzel-Restaurant, dem wir heute Abend die Ehre geben wollen. Was für eine Pleite! Wir hören kein Schnitzelklopfen, kein Zischen, kein Brutzeln, die Mikrowelle klingelt 2 x verdächtig. Wo kommt bloß unser Schnitzel her? Die Wirtin enthebt uns einer Antwort, indem sie selbst ihre Schnitzel als „lecker“ bezeichnet.

 

 

Mittwoch, 15. Juni 2011

 

Einen Teil der „Fehnroute“ beradeln wir heute. Wir werden 4 Stunden und 54 km unterwegs sein und insgesamt ist es eine abwechslungsreiche und leicht zu befahrende Strecke.

 

Von Ostrhauderfehn geht es nach Holterfehn, Bokelesch, Elisabethfehn, dort immer am Kanal entlang, nach Barßel. Auch hier gibt es am Bootshafen einen Stellplatz, der voll belegt ist.

 

Der weitere Streckenverlauf geht über Nordlohe nach Augustfehn, dies soll unser Ziel sein. Jetzt ist erst mal Stärkung angesagt und danach radelt es sich doch doppelt so gut wieder zurück. Ab Barssel nehmen wir dann eine andere Route und sind um 15.00 Uhr wieder am Womo, nur um eine kurze Rast einzulegen. Der in Nord und Süd eingeteilte Superdiscounter wird auch noch aufgesucht. Schließlich müssen wir feststellen, ob sich das Sortiment wesentlich unterscheidet – tut es aber nicht.

Erklärung nicht nötig
Erklärung nicht nötig

Den Rest des Tages verbringen wir lesend.

Donnerstag, 16. Juni 2011

 

Für heute haben wir uns Papenburg vorgenommen. Nach dem Frühstück geht es schon um 9.00 Uhr los.

 

Das Wetter ist nicht ganz so vielversprechend, aber es sind nur Regenschauer gemeldet.

 

Zuerst fahren wir nach Westrhauderfehn, schauen uns den dortigen Stellplatz an, der liegt bei der Paddelstation, ist ganz schön ruhig im Grünen gelegen. Den können wir uns fürs nächste Mal merken.

 

Von hier aus geht es über weitere Strecken immer geradeaus, was ziemlich langweilig ist, aber insgesamt ist die Fahrtstrecke doch sehr schön.

Bis zum Ortsrand von Papenburg sind es dann genau 20 km, die Beschilderung war wieder einwandfrei und von hier bis zum Stadtzentrum radeln wir nochmals 5 km. Mitten in der Stadt verläuft ein Kanal, es gibt ein sehr schönes Rathaus, davor liegt ein Schiff, in dem die Touristen-Information untergebracht ist.

 

 

Wir holen uns einen Stadtplan, denn wir wollen noch zur Meyer-Werft fahren. Die Fußgängerzone wird durch den Kanal geteilt, was der Stadt etwas sehr gemütliches verleiht. Ganz unten nach der Fußgängerzone liegt die alte Werft und von dort aus geht es dann stadtauswärts neben einer vielbefahrenen Straße entlang zur Werft.

 

Ein Riesenpassagierschiff namens „Celebrity Silhouette“ liegt auf der Werft und wir können sie leider nur von außen bestaunen, Werksbesichtigungen gibt es nur in der Gruppe.

 

Da schon 30 km Fahrt hinter uns liegen, geht es jetzt wieder in die Stadt zurück. In einem kleinen Bistro nehmen wir einen Mittagssnack zu uns und gerade als wir so gemütlich da sitzen, geht ein Gewitterregen erster Güte runter. Es regnet, was der Himmel hergibt.

Wir warten noch ein wenig und als es nur noch tröpfelt, machen wir uns auf den Rückweg.

 

In der Stadt ist jetzt um die Mittagszeit alles geschlossen und bei dem Wetter macht es auch keinen Spaß mehr, noch ein wenig zu bummeln.

 

Direkt bei der Kirche am Ortsausgang verfehlen wir das Radzeichen und fahren ca. 5 km Umweg, die wir natürlich auch wieder zurück müssen.

 

Es tröpfelt aber nur noch spärlich und einigermaßen trocken kommen wir dann wieder bis Westrhauderfehn, wo wir uns bei einem Eis stärken. Leider sieht es schon wieder sehr nach Regen aus und wir sputen uns, um trocken ins Womo zu kommen.

 

Um 15.30 Uhr sind wir ziemlich geschafft nach 64,79 km wieder zurück.

 

Freitag, 17. Juni 2011

 

Das Würstchen mit dem Knack – das Würstchen mit Geschmack – Deutschländer und wie sie alle heißen, Freitags ist Einkaufstag bei ?

 

Edewecht im ebenfalls südlichen Ostfriesland ist unser letztes Ziel dieser Reise.

Seit nunmehr 20 Jahren kommen wir nach Edewecht und siehe da, es gibt jetzt eine Entsorgungsstation, es gibt Stromsäulen, das hat natürlich Wohnmobilisten auf den Plan gerufen und die wenigen Stellplätze sind gut belegt. In der Ecke finden wir noch einen Platz und starten gleich darauf mit einem Ortsrundgang. Schließlich müssen wir sehen, was sich seit unserem letzten Besuch vor 3 Jahren geändert hat.

 

Der Radweg nach Bad Zwischenahn ist jedenfalls noch der gleiche und wie immer ist die Stadt randvoll mit Touristen und Kurgästen und ein Bummel durch die Stadt kommt einem Samstagvormittag auf der Zeil gleich.

 

 

Auf dem Marktplatz gegenüber dem Stellplatz gastiert ein Zirkus und wir machen uns auf Lärm gefasst, aber es findet lediglich eine Nachmittagsvorstellung statt, am Abend bleibt alles ruhig.

Samstag, 18. Juni 2011

 

Heute wollen wir um das Zwischenahner Meer radeln, aber das Wetter sieht nicht gut aus. Fast die ganze Nacht hat es geregnet und heute morgen ist es auch wolkig und regnerisch.

 

Wir machen uns trotzdem auf den Weg. Kaum aus Edewecht raus, fängt es an. Wir stellen uns unter Bäumen unter und die Wolke ist bald verschwunden. Es bleibt zwar regnerisch, aber für den Rest der Fahrt bleiben wir trocken.

 

Den See zu umrunden, ist nach all den vielen Fahrten heute ein Klacks für uns und bereits um 11.45 Uhr sind wir wieder in Bad Zwischenahn zurück und essen in einem Restaurant eine Scholle Finkenwerder Art. Wenn wir schon mal in der Gegend sind, soll es auch Fisch sein. Die vielen Gräten lassen uns aber daran denken, wie schön ein Filetstück sein kann.

 

In Edewecht zurück nehmen wir noch den Edewechter Rundweg unter die Räder. Wir sehen hier Ecken des Ortes, an die wir sonst nie gekommen wären. Als der Weg jedoch in Richtung Südstadt führt, brechen wir an dieser Stelle ab und kehren zum Womo zurück. Es ist uns einfach zu windig.

 

Eine Ausruhpause von einer guten Stunde gönnen wir uns, dann laufen wir nochmals um dem Ort herum, wobei uns ein heftiger Regenschauer überrascht. Jetzt ist nur noch Gemütlichkeit im Womo angesagt, das Wetter ist wirklich nicht dazu angetan, noch was zu unternehmen.

 

Sonntag, 19. Juni 2011

 

Von heute gibt es nicht mehr viel zu berichten. Nach dem Frühstück nehmen wir den Heimweg in Angriff und sind gegen 16.00 Uhr wieder wohlbehalten zuhause.

                                                                            Zurück zu Reisen Deutschland