Aktuelles

Reisebericht

Spanien ist fertig

Ach, wass e Uffrechung (wie der Hesse sagt)!

 

3 Tage vor Abreise zu unserem 1. langen Tripp bewegt Wolfgang das Womo noch einmal ein Stückchen nach vorne, um es zu waschen und man glaubt es nicht, wir haben ihn zurück

 

Motordefekt 248 !

 


Flugs wird am Tage darauf die Iveco-Werkstatt erneut aufgesucht, Module werden getauscht, Verbindungen zusammengelötet und immerhin hatten wir Ruhe bis zum 30. Oktober, dann meldet er sich unverschämt zurück.

 

Aber jetzt verbringen wir erst einmal (fast) herrliche 10 Wochen in unseren beiden Lieblingsländern und wir freuen uns, wenn Sie mitkommen.

 

 

 


1. Woche


20. – 28. August

Wir starten bei Super-Sommerwetter und nach knapp 2 Stunden machen wir schon die erste Pause bei einer zünftigen fränkischen Mahlzeit südlich von Würzburg.

 

Gut gelaunt kommen wir nachmittags in Kisslegg im Allgäu an und denken uns gleich, dass der Platz am Freibad Obersee belegt ist. Ausweich gibt es an den Tennisplätzen und hier stehen wir mit 2 weiteren Womos wunderbar und ruhig.

Wir wollen das Burger Moos durchlaufen, aber trotz den heissen Temperaturen ist dort alles nass und dunkel und wir begnügen uns mit einer großen Runde um und durch den Ort - danach ist der Liegestuhl gefragt.

 

Die große Wanderung mit 16 km  steht jedoch am Tag darauf an. Bereits mehrmals sind wir diesen Rundweg gelaufen, aber manchmal kommt uns der Weg fremd vor.

Heuduft weckt uns - was für ein Urlaubsanfang!

Können wir jetzt eigentlich noch von Urlaub sprechen, wo wir doch nicht mehr beruflich gebunden sind und (immer) Zeit haben?

Darüber denken wir mal gar nicht nach sondern springen noch zu Speidel Lingerie hinein und wie immer gibt's auch was für mich.

Enttäuschung macht sich dann am San Bernadino breit, wollten wir doch über den Pass fahren und nicht durch den Tunnel. Ein Schild mit Straßenbreite 2,30 macht das aber unmöglich. Folglich passieren wir den Tunnel, quälen uns durch die nun bestehende Baustelle zwischen Chiasso und Mailand (es wird 3-spurig ausgebaut), fahren bei Gluthitze um Mailand herum und sind gegen Abend in dem kleinen Örtchen Fontanellato, das zufällig mit Kisslegg verschwistert ist. Wir hatten den Ort aber schon vorher als Etappenziel gewählt.

Die nahe Autobahn hat die Nachtruhe empfindlich gestört.

Unsere Reise geht in Richtung Süden über Parma, La Spezia und Livorno kommen wir nach Carducci, das einen schönen Stellplatz hat. Aber nicht im August! Der Platz gleicht einem Heerlager, wir müssen mit dem Ausweichplatz vorlieb nehmen. Der Roller kommt zum Einsatz, wir schauen in den Nachbargemeinden nach, aber die Situation ist auch nicht besser. Die Küstenorte platzen förmlich aus allen Nähten vor lauter Touristen.

 

Am Abend fahren wir zum Baden, es sind gegen 19.00 Uhr immer noch sehr viele Gäste am Strand, man glaubt es nicht, aber das Meer ist warm und klar und das erste Bad im Meer macht immer Spass.

 

Unser Zeitplan ist bereits heute durcheinander geraten, wollten wir doch in Carducci 3-4 Tage verweilen.

Nun geht es weiter ins nahe Grosseto in die dortige Cantina.

Der Platz in Marina di Grosseto direkt an der Straße gefällt uns gar nicht - kurzes Überlegen, da gibts nichts weiter zu überlegen, wir starten durch an den Bolsena See.

Und dann der spannende Moment: ist noch ein Platz frei? Ja, vor 5 Minuten frei geworden, sagen unsere Nachbarn. Es ist zwar eng, aber was erwarten wir denn im August? Wir sind froh, direkt am Seeeingang zu stehen.

Die nächsten Tage sind weiterhin sehr heiss.

Wir fahren um den See, es gibt weitere sehr schöne Stellplatzmöglichkeiten rund um den See an verschiedenen ruhigen und auch turbulenten Orten.

Wir baden ausgiebig mehrmals täglich, wir fahren nach Bolsena, des öfteren auch

in die Thermen bei Viterbo, etwa 20 km entfernt.

Wir joggen und walken täglich die etwa 3 km nach Capodimonte und zurück und die Zeit vergeht wie im Fluge.

weiter zur 2. Woche                                                                     zurück zur Übersicht