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Reisebericht

Spanien ist fertig

2.Woche


29. August –


4. September

Wochenende in Italien - man bleibe tunlichst, wo man ist und verteidige seinen Platz. Wir bleiben übers Wochenende am Bolsena See.

Am Dienstag brechen wir dann endgültig die Zelte ab, um in ruhigere Gefilde zu fahren.

Bei mehr als hochsommerlichen Temperaturen fahren wir vorbei am Lago di Corbara und Todi durch kleine Örtchen nach  

Wir lieben es. Bevagna ist eine kleine mittelalterliche Stadt mit erhaltener Stadtmauer in Umbrien in der Provinz Perugia.

Ohne Hektik, aber voller Leben wirkt die mittelalterliche Architektur und rund um das Gebiet wird ein hervorragender Wein angebaut.

 

Auch heute sind auf dem großen Platz am Stadtrand nur einige Mobile und wir richten uns gemütlich am hinteren Ende ein.

Gegen Abend, es ist immer noch heiss, folgt der Rundgang durch den Ort.

Der nächste Morgen beginnt mit Jogging auf einer guten Strecke direkt hinter dem Platz, aber weitere Aktivitäten gibt es nicht.

Ohne viele Menschen haben wir hier 2 Tage richtig entspannt und auch unser nächstes Ziel, ganze 76 km entfernt, östlich von Nocera Umbra, empfängt uns ohne Hektik und ohne Womo-Ansammlungen.

Wir befinden uns schon in Marken, genauer in der Provinz Macerata.

War der Platz vor 2 Jahren noch kostenlos, so werden dieses Mal 10,- € kassiert, aber wir erhalten auch jede Menge Informationen und Prospekte, man könnte gut und gerne einige Tage hier verweilen, aber es soll ja Richtung Griechenland gehen.

Schon vor dem Mittagessen sind wir hier, laufen am Nachmittag durch sattes Grün der Laub- und Nussbäume bis in den nächsten kleinen Ort.

Ein gepflegter Fussweg führt in den kleinen Ort hinein, der jedoch ausser einem Geschäft, das sich großartig Supermarkt nennt, keinerlei Infrastruktur bietet. Aber schön ist es hier.

Heute geht es über Castelraimondo und Macerata in Richtung Ancona. Es ist ein schönes Tal, jedoch alles voller Industrie. Zwischendrin verfahren wir uns ein wenig, gelangen um die Mittagszeit aber nach Ancona. Der Stellplatz ist voll mit Womos, aber beim näheren Hinsehen entpuppen sich fast alle als abgestellte Wagen der Italiener. So richtig als Stellplatz nutzen es heute nur einige wenige Womos.

 

Wir machen den Roller fit und düsen nach Ancona hinunter, schließlich wollen wir nach all den Jahren außer dem Hafen auch einmal die Stadt kennenlernen. So ein richtiges Zentrum gibt es eigentlich nicht. Von der Piazza Republica direkt am Hafen unten laufen wir durch einige schmale Gassen, der sogenannten Altstadt hinauf bis zum Dom, dem Wahrzeichen Anconas, dessen Anblick uns auch immer aus dem Hafen hinaus begleitet, wenn wir an Bord eines Fährschiffes sind.

Etwas gerädert sind wir am nächsten Morgen. Hat doch unser italienischer Nachbar, der hier anscheinend wohnt, die ganze Nacht Radio und Fernseher gleichzeitig laufen und das in guter Lautstärke.

 

Heute schauen wir uns ein bisschen in der Umgebung von Ancona um, fahren in den Parco Nationale del Conero mit gleichnamigem Berg bis hinunter nach Portonovo. Aufgrund des Wochenendes sind die Strände natürlich wieder voll belegt. Die sehr hübsch gelegene Kirche Santa Maria di Portonovo ist leider geschlossen.

 

Am Nachmittag stocken wir unsere Lebensmittel auf und sonnen uns vor dem Womo, das wir vorsichtshalber auf einen anderen Platz rangiert haben.

Ganze 10 km sind es bis zum Hafen. Jetzt ist Geduld angesagt, denn heute können wir nur noch auf die Fähre warten und mit anderen Reisenden einen Plausch halten.

 

Ein PKW-Fahrer direkt neben uns nimmt ein Bad im Hafenbecken samt seinem Autoschlüssel und nachher funktioniert gar nichts mehr. Das Auto springt nicht an, das Lenkradschloß bewegt sich nicht. Ringsum versucht man ja zu helfen, nichts klappt, aber die Zeit vergeht schneller. Ganz allein steht er dann als letztes Auto im Hafen und prompt klappt es, das Lenkrad bewegt sich und er wird an Bord geschoben.

 

 

Aber schließlich kommt die Superfast, es wird entladen, es wird beladen und dann geht es endlich los.

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