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Reisebericht

Spanien ist fertig

3. Woche


5. – 11. September

Endlich sind wir da - die Brücke ist in Sicht!

Weit fahren wir heute nicht mehr - wir bleiben die nächsten Tage am Golf von Korinth, sozusagen zum Einstimmen.

Am Platz macht sich jedoch herbe Enttäuschung breit. Den hinteren Teil des Platzes kann man nicht mehr nutzen - direkt an der Zufahrt wurde ein Graben ausgehoben, deshalb müssen wir dicht bei anderen Womos bleiben.

Wir erkunden den Ort, kaufen gut schmeckendes Obst und Gemüse und leben uns langsam ein. Für morgen kaufen wir Fahrkarten hinauf nach Mega Spileo.

Die beliebte historische Zahnradbahn von Diakofto durch die wilde Vouraikos-Schlucht hinauf nach Kalavryta fährt seit Juni 2009 nach langer Renovierung (Kosten 40 Mio. Euro) wieder.

Die Fahrt hinauf nach Mega Spileo dauert etwa 40 Minuten, wir verdrücken unterwegs einen leckeren Donought, oben trinken wir einen Frappé und sind nun für den Abstieg gerüstet.

Wir laufen entlang den Bahnschienen, einen anderen Weg gibt es auch nicht. Obwohl wir gute Wanderschuhe anhaben, schmerzen uns bald die Füsse und zwar deshalb, weil mit Einsatz der neuen Bahn auch die Gleise und die Bankette der Gleise mit großen spitzen Steinen erneuert wurden. Diese spüren wir sehr bald und das erschwert die Wanderung ziemlich.

Unter schattigen Bäumen halten wir Mittagspause, der Wildbach fliesst ins Tal, wir hören das stetige Rauschen.

Bei km 5 kommen wir ganz nah an den Bach heran und nehmen ein erfrischendes Bad. Herrlich!

Sollte man meinen, unsere Sinne wären nach 2,5 Stunden Wanderung jetzt wieder klar - nehmen wir für den weiteren Weg den gut sichtbaren geschotterten Fahrweg, der auch in Sichtweite der Gleise verläuft, jedoch kurz vor Diakofto (das Dorf ist schon zu sehen) einen weiten Bogen nach links macht und etwa 3 km vor dem Ortseingang auf die Old National Road mündet. Somit war der Wegweiser mit 3,5 Stunden hinfällig, sind wir doch erst nach 6 Stunden ziemlich k.o. wieder am Wohnmobil.

 

Am Tag darauf ist nur noch Relaxen angesagt - wir merken unsere Knochen.

Wollen wir noch einmal im Wildbach nackt baden? Na klar.

Wir satteln unseren Roller und los gehts. Der Fahrweg hinauf ist eingermassen gut befahrbar, aber ca. 20 m vor unserer Badestelle gibt es ein lautes "pppffff" und der hintere Reifen ist platt.

Die Lust am Baden ist uns vergangen, wir schieben 5 km bei Gluthitze unseren Roller hinab (Gott sei Dank) nach Diakofto. Völlig problemlos wird er innerhalb einer halben Stunde an einer Tankstelle geflickt und wir können wieder fahren.

Am Wochenende ziehen wir weiter. Über Korinth, wir lassen Athen rechts liegen, nehmen die Autobahn Richtung Lamia und biegen bei Halkida ab nach Euböa.

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