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Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

Mittwoch, 4. Juni 2014

 

Strecke: Galloway Forest – Newton Stewart –AYRSHIRE  Girvan – Ayr – Irvine - Ardrossan

Tages-km

Km 161

Gesamt-km

Km 979

Wetter:

Wolken

14° - 19°

 

 

Abfahrt 09.10 Uhr

Wir haben keinen Laut heute Nacht gehört. Wolfgang hat sich jedoch immer noch mit den fettigen Fish & Chips gequält.

 

Wir schauen raus – Millionen von winzig kleinen Mücken umschwirren unser Womo. Die weiße Farbe zieht sie wohl an. Sie gelangen durch alle Ritzen ins Womo, an lüften oder Tür offnen ist nicht zu denken, und sie beißen auch heftig. Na prima!

 

Durch den Galloway Forest fahren wir weiter. Wunderschöne, menschenleere Landschaft.

In Newton Stewart hört der Wald auf, die Straße schlängelt sich bis Girvan sehr kurvig auf und ab. Langsam fahren ist angesagt und die Strecke zieht sich  die etwa 30 km ziemlich in die Länge.

 

In Girvan gelangen wir nun zum Firth of Clyde, gegenüber liegt die Insel Arran. Nördlich von Girvan besichtigen wir das Culzean Castle mit angrenzendem Park.

 

Na super, hier gilt unser Membership Ausweis schon nicht, weil dieses Castle an den National Trust of Scotland angeschlossen ist und die haben bitte schön ihre eigenen Members. Natürlich kaufen wir keinen 2. Pass sondern blechen schweren Herzens 23,- Rentnerpfund und fahren die wenigen km ins Areal hinein.

 

Culzean Castle
Culzean Castle

Sehr romantisch liegt das Castle hoch auf einem Felsen über dem Meer, die Inneneinrichtung strahlt vor lauter Eleganz. Bemerkenswert ist vor allem das ovale Treppenhaus.

Wir kommen gerade in die 1. von täglich 2 Führungen hinein, unser schottisch ist aber so schlecht, dass wir auf eigene Faust weiterlaufen. In jedem Zimmer liegen auch erklärende Merkblätter in deutsch.

 

Das Castle hat uns gut gefallen, natürlich laufen wir auch zum Kamelienhaus (keine drin), zum Walled Garten, der auch nur sehr spärlich bewachsen ist. Der Weg geht dann weiter zum Schwanenteich und der Pagode, die geschlossen ist. Alles hübsch und idyllisch, aber wir sind uns einig: soo einen teuren Spaziergang haben wir schon lange nicht mehr gemacht.

 

Am Firth of Clyde geht es weiter nördlich. Irvine haben wir uns als Übernachtungsziel ausgesucht. Der Platz an der Düne ist nicht so schlecht, aber a) nahe am Industriegebiet und b) viel zu weit entfernt vom Zentrum. Und so weit außerhalb wollen wir das Womo nicht alleine stehen lassen.

 

Also weiter. Die Plätze in Saltcoats und Ardrossan (beide Orte gehen ineinander über) sagen uns gar nicht zu, beide liegen direkt an der Straße.

 

Zuerst einmal gehen wir in einen gammeligen ALDI einkaufen und entdecken dann beim Weiterfahren an der Strandstraße die Kirche „St. Peter in Chains“ mit herrlich vielen Parkplätzen. Wolfgang geht rein, fragt den Pfarrer und seine Frau und natürlich sagen sie nicht nein. Schwupps, haben wir einen schönen Stellplatz im hinteren ruhigen Bereich.

 

Wir laufen dann die lange Promenade am Strand entlang, aber es ist windig und kalt und es regnet auch leicht. Alle Geschäfte in Saltcoat schließen schon zwischen 17.00 und 18.00 Uhr und so liegt die Fußgängerzone wie ausgestorben da.

 

Zurück bei der Kirche hat sich der Parkplatz gut gefüllt. Irgendeine Versammlung im Gemeindehaus ist angesagt. Ein aufmerksames Gemeindemitglied macht uns darauf aufmerksam, dass hier kein öffentlicher Parkplatz ist, aber wir haben ja die Erlaubnis des Hausherrn.

Wir essen Abendbrot und haben keinen Plan, wie es morgen weitergehen soll.

 

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