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Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

Donnerstag, 12. Juni 2014

 

Strecke: Ullinish – Dunvegan – Glendale – Waterstein – Neist Point – Dunvegan – Uig - Tarbert

Tages-km

Km 119

Gesamt-km

Km 1.663

Wetter:

Wolken

12° - 15°

Dichter Nebel in Tarbert

 

Abfahrt 09.00 Uhr

Vom Atlantik her weht eine steife Brise, die unser Womo nicht gerade sanft umspielt. Wolfgangs Schnarchen und meine Kopfweh machen den frühen Morgen unkuschelig. Aufstehen um 6.00 will ich auch noch nicht, es ist zu kalt. Grau zeigt sich der Morgen auf unserer Anhöhe überm See.

 

In Dunvegan gibt es dann erst einmal einen Parkplatz mit Wasserhahn. Alle Kanäle werden gefüllt.

 

Von hier aus geht es wiederum auf ganz schmalem Sträßchen, aber immer wieder mit tollen Ausblicken hinauf zum Waterstein mit Leuchttum Neist Point. Es gibt sehr wenig Parkmöglichkeiten hier oben. Wir haben Glück, gerade fährt eine Gruppe französischer Womos weg.

 

Auf schmalem Weg kann man zu dem Felsen und dann weiter zum Leuchtturm laufen. Es ist einfach nur schön hier oben. Wir dehnen die Zeit so lang wie möglich aus, dann geht es auf gleichem Weg zurück. Wir wollten uns noch ein Dudelsack-Museum ansehen, aber das finden wir nicht. Die Orte haben hier keinen Ortskern, sondern setzen sich aus Häusern zusammen, die alle weit verstreut liegen. Das macht die Suche schwierig.

 

In Uig erkundigen wir uns nach Überfahrten zu den Äußeren Hebriden. Tarbert auf der Insel South Harris liegt am nähesten. Es kostet hin und zurück 111,- £ und wir könnten schon die Fähre um 18.00 Uhr bekommen. Machen wir! Aufgrund der Überfahrt nach Armadale hatten wir uns den Preis weit höher vorgestellt.

 

Jetzt haben wir aber immer noch kein Brot. Deshalb laufen wir in Uig erst mal etwa 2 km den Hügel hinauf zu einem kleinen Tante Emma Laden, den wir gesehen haben. Wir haben ja noch 3 Stunden Zeit. Wolfgang unternimmt dann einen 2. Fish & Chips Versuch, sie schmecken weit besser als in Dumfries.

 

Kurz nach 18.00 Uhr geht es dann auf die Fähre. Innerhalb einer halben Stunde war sie ent- und auch wieder beladen. Wir schauen uns kurz auf dem Schiff um, ganz nett gemacht alles, dann essen wir noch was. Wolfgang kann direkt nochmal Fish & Chips essen, ich nehme eine gebackene Kartoffel.

 

Auf dem Meer hat sich alles zugezogen, es ist duster und rein gar nichts zu sehen. Um kurz vor 20.00 Uhr legen wir in Tarbert an und können es nicht fassen. Dichter Nebel!

 

Wir nehmen die Straße nach Süd Harris in Richtung Rodel. Auch hier ist es wieder nur eine Single Track Road mit Ausweichplätzen, die Sicht gleich null und hinter uns recht viele Autos von der Fähre.

 

Durch den dichten Nebel kommen wir nur sehr langsam voran und fast kriegen wir Panik. Es ist absolut NICHTS zu sehen. Wir verpassen 2 Parkplätze neben der Straße, aber am 3. bleiben wir stehen mit der Absicht, hier die Nacht zu verbringen. Da kaum Autos fahren, wird es sicher nicht laut.

 

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