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Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

Samstag, 14. Juni 2014

 

Strecke: Mealasta – Garynahine – Barras – Port Nis – Butt of Lewis

Tages-km

Km 118

Gesamt-km

Km 1.904

Wetter:

Wechsel Sonne-Wolken

14° - 17°

 

 

Abfahrt 08.45 Uhr

Wolfgang wird pünktlich um 07.30 Uhr mit einem 3-fach donnernden „Määhh“ geweckt. Ein Schaf steht direkt unter seinem Schlafzimmerfenster. Köstlich!

Es wäre schön, hier noch einen Tag zu bleiben, wenn das Wetter entsprechend warm wäre.

 

Beim Ardroil Beach, der ein Häuschen mit Duschen, Toiletten und Küche hat, tanken wir unser Wasser auf. Das Ganze hier hat fast schon Campingplatzcharakter, insbesondere deshalb, weil weiter hinten auch Zelte stehen und in einer Umzäunung ca. 15 – 20 Wohnwagen.

 

Bis Garynahine müssen wir zurückfahren, dann an der Küste entlang nach Norden. In Cullanish besichtigen wir die Anlage aus Fels-Monolithen, deren Mitte ein Steinkreis aus 13 ca. 3 m hohen Menhiren bildet.

 

 

Wenige km weiter in Carloway gibt es auf einem Hügel einen sehr gut erhaltenen Broch zu sehen.

 

 

Wieder einige km weiter befindet sich das Gearrannan Blackhouse Village, ein Museum mit liebevoll restaurierten Crofter Häusern. Bis in die 50-er Jahre lebten die Menschen darin.

 

Da von hier aus ein Küstenpfad ausgeschildert ist, wandern wir diesen ein Stück entlang, aber a) hat Wolfgang mal wieder nicht die richtigen Schuhe an und b) ist es uns einfach zu nass.

 

Über Barvas gelangen wir dann zum nördlichsten Punkt der Insel, dem Leuchtturm Butt of Lewis. Die Landschaft war die letzten 20 km eher flach, aber dicht besiedelt und irgendwie öde. Man kann km-weit schauen.

 

Durch einen Unfall ist die Straße zum Leuchtturm auf direktem Weg gesperrt, eine Polizistin erklärt uns wie wir fahren sollen und wir treffen auch hin.

 

Klar sind wir in so einer exponierten Lage nicht allein. Die schönsten Plätze nahe des Abgrundes sind alle schon besetzt.

 

Der Leuchtturm steht am Rande von wirklich hohen und spektakulären Klippen, die durch Rundungen immer wieder Einschnitte ins Land geben. Ein Traum, das alles anzusehen. Auf dem Weideland der Schafe wandern wir die unbefestigten und wirklich gefährlichen Pfade entlang der Klippen und können uns einfach nicht satt sehen. Das allerschönste ist aber, dass die SONNE scheint. Von diesem Punkt der Erde hätten wir das nicht gedacht. Immerhin hört hier Europa auf.

 

 

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