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Unsere kleine Deutschland-Tour

Reisebericht ist fertig!

Samstag, 28. Juni 2014

 

Strecke: Edinburgh – Lauder – Jedburgh (Harestanes)

Tages-km

Km 113

Gesamt-km

Km 3.247

Wetter:

 

Wolken

12° - 15°

 

 

Abfahrt 09.30 Uhr

Auf unserem Weg in Richtung Newcastle haben wir noch ein paar Membership-Besichtigungspunkte abzuarbeiten und fangen mit Dryburgh Abbey an, wo Sir Walter Scott seine letzte Ruhestätte fand. Malerisch liegt die Abbey in einer Umgebung mit sehr altem Baumbestand und der Parkplätz würde sich hervorragend für eine Übernachtung eignen, aber es ist ja noch früh.

 

Man kommt nicht an ihm vorbei – vom Scott View Point aus haben wir einen weiten Blick über Berge und Tal und gelangen so zur nächsten Ruinen Abtei in Melrose. Hier soll angeblich das Herz von Robert the Bruce begraben sein, aber der Stein ist so kitschig, dass ich ihn erst gar nicht fotografiere.

 

Ansonsten ist die Abtei aus dem 12. Jh. ein schönes Beispiel schottischer Sandsteingotik. Im Ort tummeln sich sehr viele Touristen, aber es tröpfelt gerade und so bleibt’s beim Kurzbesuch.

 

 

Im schottischen Borderland, genauer gesagt in Jedburgh sollte für heute Schluss sein. Aber der Parkplatz am Visitor Centre liegt direkt an der Hauptstraße und ist einfach nur ein Großparkplatz. Nichts für uns, die wir Natur und Ruhe wollen. Und so widmen wir der Jedburgh Abbey, unserer 3. Ruine heute, nicht die ihr gebührende Aufmerksamkeit.

Wir fahren wieder 10 km in Richtung Norden, zweigen ab von der A 68 und kommen zu Harestanes Countryside Visitor Centre. Na bitte, genau unser Geschmack. Wir fragen nach, die junge Frau ist Deutsche und na klar, wir dürfen übernachten.

 

Nach so vielen Ruinen ist uns erst einmal nach Natur und wir laufen einen schönen, teil zugewucherten Rundweg, der uns am Monteviot House und Grundstück vorbeiführt. Ganz offiziell kann man die Gärten besichtigen, aber unser Pfad führt direkt am südlichen Gelände vorbei und wir genießen kostenlose Blicke.

 

Zurück am Harestanes schauen wir uns erst einmal an, was dieser als Viereck gestaltete Komplex eigentlich ist. Es sieht aus, als wären lauter verschiedene kleine Häuschen aneinander gebaut worden.

 

Neben dem Visitor Centre mit Restauration gibt es 2 weitere Cafés, eine Bilder Galerie, eine Handtaschen Designerin, die freundlich drein schauend in ihren Lederstücken sitzt und zu zivilen Preisen ausgefallene Handtaschen fertigt. In einem weiteren Häuschen gibt es ein Geschäft mit ausgefallenen Holz- und Töpferarbeiten von der Holzpostkarte bis hin zum Doppelbett nur außergewöhnliche Stücke. Einfach schön. In einem verwunschenen Innenhof findet gerade ein Schnitzkurs statt.

 

Wir freuen uns, einen schönen, ruhigen und vor allen Dingen gerade Platz für die Nacht zu haben.

 

 

 

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